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Durchstarten, aber richtig!

Durchstarten, aber richtig!

veröffentlicht am 18.09.2018

So verbrüdern Sie sich mit Ihrem inneren Schweinehund

Gute Vorsätze wie gesünder Essen, mehr Sport treiben und weniger Arbeiten sind oft mit den besten Absichten gefasst, absolut ernst gemeint und doch lassen sie sich im Alltag nicht dauerhaft umsetzen. Gerade jetzt, wo das Wetter verstärkt zum Fernsehen auf der Couch einlädt, fällt es doppelt schwer an den eigenen Zielen festzuhalten. Die Devise nun: Mach dir deinen inneren Schweinehund zum Freund, damit er künftig mit dir zusammen statt gegen dich arbeitet.

Akzeptanz statt Anfeindung

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und es ist deshalb völlig normal, dass es einem schwer fällt aus gewohnten Routinen, aus der eigenen Komfortzone, auszubrechen. Akzeptiere dies anstatt dich selbst dafür zu kritisieren. Nicht Selbstkritik, sondern Selbstmotivation bringt dich weiter – gehe also stets freundlich und motivierend mit dir um, etwa so, wie ein unterstützender Coach von außen es tun würde.

Argumente statt Gehorsam

Wenn du merkst, dass der innere Schweinehund sich bei der Umsetzung deiner Ziele einschaltet, ist das deine Gelegenheit, um deine Motive noch einmal zu hinterfragen. Warum willst du dieses Ziel erreichen? Wie wichtig ist es dir wirklich? 

Kurz gesagt: Hinterfrage dein Vorhaben und finde überzeugende Argumente dafür. Wem es gelingt den inneren Schweinehund zu überzeugen, für den stehen die Chancen gut, künftig Hand in Hand mit ihm zu arbeiten.

Realitätssinn statt Wunschträume

Bleibe auf dem Boden der Tatsachen bei deiner Zielsetzung, denn nichts demotiviert mehr, als wenn deine Ziele unrealistisch und damit schon im Vornherein unerreichbar sind. Eine Herausforderung ist gut, aber vorprogrammiertes Scheitern entlarvt der innere Schweinehund sofort. Etwa wenn du in zwei Monaten einen Marathon laufen willst, bis jetzt aber noch nie Joggen warst. 

Belohnung statt Bestrafung

Suche dir einen Verbündeten für deine Ziele, z.B. einen Trainingspartner mit dem du dich zum Sport verabredest. Dadurch erhöhst du zwar den Druck, gleichzeitig aber hast du einen Mitstreiter, der dir positives Feedback gibt und dir bestätigt, dass du dich auf dem richtigen Weg befindest. 

Planen statt Laufenlassen

Sei bei der Zielsetzung so konkret wie möglich. Möchtest du mehr Sport treiben, dann leg direkt fest, an welchen Tagen, wie lange und welche Trainingseinheit du umsetzen möchtest. Finde einen Weg, der es dir leicht macht, dran zu bleiben. Melde dich also z.B. in einem FT-CLUB an, wo das Training bei jedem Wetter und auch zeitlich flexibel möglich ist. 

Und: Entwickle eine Notfallstrategie. Wie willst du vorgehen, wenn eine Trainingseinheit tatsächlich einmal ausfällt. Willst du die Einheit nachholen oder trainierst du beim nächsten Mal dafür länger? So bleibst du auch bei Rückschlägen handlungsfähig.

Durchziehen statt Diskutieren

Und wenn der Schweinehund einfach keine Ruhe geben will, alle Pläne, Argumente und Diskussionen nichts nützen, dann hilft nur noch eins: Einfach machen! Denk nicht lange darüber nach, sondern tu es einfach und halte durch. Denn hast du einmal eine gewisse Zeit ein neues Verhalten konsequent umgesetzt, wird auch dieses zur Gewohnheit und du kannst dich darauf verlassen, dass dein innerer Schweinehund dich spätestens ab diesem Zeitpunkt beim Weitermachen unterstützt.